„Die Größe und den moralischen Fortschritt einer Nation erkennt man daran, wie sie ihre Tiere behandelt.“

(Mahatma Ghandi)

Ursula Rahman Stiftung - für Bildung und eine gerechte Welt.

 

Tierfreunde Duisburg e. V.

- Als gemeinnützig und besonders förderungswürdig anerkannter Verein -

Überlegungen zur Vermittlung

Die Entscheidung ist gefallen, Sie wollen eine neue Katze in Ihrem Zuhause aufnehmen.

Halten Sie nun nochmals einen kleinen Moment inne und beziehen Sie bitte folgende Überlegungen in Ihre Entscheidung mit ein.

Besuchen Sie Ihre örtlichen Tierschutzvereine und lernen die dort lebenden Tiere kennen. Auch wenn Sie eine bestimmte Rasse, ein bestimmtes Alter oder andere besondere Merkmale bevorzugen, lohnt sich dieser Kontakt immer. Auch Rassekatzen und Katzenbabys werden hier vermittelt. Außerdem kennen die Helfer(innen) durch den sehr engen und intensive Kontakt zu jedem Tier die jeweiligen Eigenschaften der Tiere sehr genau und können Sie durch die oft jahrelange Tierschutzarbeit optimal beraten. Das Einzeltier wird Ihnen hier niemals als besonders gesellig und die Katze für den erfahrenen Katzenfreund niemals an einen Haushalt mit Kindern vermittelt werden. Wenngleich natürlich auch Tierschutzhelfer(innen) keine Hellseher sind. Es geht aber immer nur um die Vermittlung in das für alle Seiten optimale Zuhause und niemals um den schnellen Vermittlungserfolg.

Ein Katzenpärchen schmälert nicht den Schmusebedarf, sondern lastet nur beide Hände gleichmäßig aus, oder leben gar mehrere Personen in ihrem Haushalt, verhindert es Eifersüchteleien. Die Tiere konzentrieren sich nicht nur aufeinander und ignorieren den Menschen, sie vermitteln nur die gute Gewissheit, dass auch in Zeiten mit geringerem Zeitkontingent die Tiere sich gegenseitig haben und nicht vereinsamen. Ober bieten Sie gar bereits zwei Katzen ein wunderschönes, liebevolles und verlässliches Zuhause? Jeder dieser guten Plätze sollte im Sinne der Tiere ausgenutzt werden. Können Sie vielleicht noch eine dritte Katze aufnehmen, vielleicht sogar ein Tierchen, das nicht ganz so menschbezogen, aber umso sozialer anderen Tieren gegenüber ist? Erlauben Sie sich das Gefühl, neben all der Schönheit und Nähe, die Katzen ausstrahlen, auch einfach mal einem Tier etwas Gutes zu tun, ein Gefühl, das leider einige Katzen bis zu diesem Zeitpunkt nie kennenlernen durften. Gerade scheue Katzen zeichnen sich durch ein hohes Maß an Verträglichkeit und Sozialverhalten aus. Wenn Sie also die Möglichkeit haben, ein zweites oder drittes Tier zu halten, denken Sie bitte auch über ein menschenscheueres Tier nach. Sie erweitern den Wohlfühlfaktor Ihres Tieres und tun gleichzeitig einem weiteren Tier etwas sehr Gutes. Oder haben Sie die Möglichkeit, einem eigentlich wild lebenden Tier, das an seinem gewohnten Ort nicht bleiben kann, eine neue Zuflucht zu bieten? Einen Ort, wo es seine Freiheitsliebe ausleben kann, aber dennoch in Sicherheit und versorgt leben kann (Garten o.ä.). Wild lebende Katzen, die nicht an ihrem gewohnten Ort weiter versorgt werden können, stellen Tierschutzvereine vor große Probleme.

Auch wenn Katzenbabys für uns alle Balsam auf der Seele sind und bestimmt ein gutes, vertrauensvolles Zuhause brauchen, vergessen Sie bitte nicht die älteren und auch die ganzalten Tiere, wo manchmal auch das Mitleid die Weggabe von 18jährigen Tieren nicht verbietet. Wenn Sie vielleicht zuerst einmal nicht für die nächsten 10 oder 20 Jahre ein Zuhause sicher stellen können, bringt ihnen ein älteres Tier in verantwortungsvollem Maße genauso viel Freude wie ein jüngeres Tier, es ist bereits gesetzter in seinem Verhalten und seine Dankbarkeit wird sie täglich belohnen. Es ist in jedem Fall sinnvoll, die Tiere altersentsprechend zusammen zu halten. Das vorhandene Tier akzeptiert nicht nur ein Baby, es haben sich viele treue Freunde auch unter den ausgewachsenen Katzen gefunden. Schildern Sie Ihr Tier so genau wie möglich und lassen Sie sich auf die Beratung der Vermittler ein. Befreien Sie sich von dem Gedanken, man wolle Ihnen einen „Ladenhüter andrehen“. Menschen, die soviel Freizeit für die Tiere opfern, wollen das optimale Zuhause, sie wollen die Tiere nicht loswerden. Und bedenken Sie, dass Katzen 20 Jahre alt werden können, eine Katzen von 6 Jahren ist nicht alt. Katzenbabys werden niemals alleine an Berufstätige als Einzeltier vermittelt, wenn dies bedeutet, dass sie bis zu 10 Stunden täglich alleine sind. Die Tiere vereinsamen, sind unglücklich und werden sich unliebsame Unarten angewöhnen.

Wenn Sie in einer dieser Fragen unsicher sind, rufen Sie uns an.

Telefon: (0203) 71 93 17

E-Mail: info@tierfreunde-duisburg.de
Internet: www.tierfreunde-duisburg.de

Wir freuen uns auf Ihr aufrichtiges Interesse,

Ihre
Tierfreunde Duisburg e.V.